Module

Überblick

1. Modul 1a: Grundlagen des Journalismus I

BücherDie Vorlesung „Einführung in den Journalismus“ behandelt zunächst die verschiedenen Journalismusbegriffe, die Funktion des Journalismus in einer parlamentarischen Demokratie sowie, daraus abgeleitet, die Anforderungen an die Aufgabenerfüllung durch Journalisten. Danach werden der Markt für Journalisten, das Selbstverständnis unterschiedlicher Journalistengruppen und die Berufsbilder im Journalismus besprochen. Im zweiten Abschnitt der Vorlesung werden die Daten und Wünsche von Rezipienten von Presse, Online, Hörfunk und TV vorgestellt und bewertet. Die Bewertung führt zur Diskussion des Qualitätsbegriffs im Journalismus. Teil drei der Vorlesung ist medienökonomischer Natur: Ausgehend von den Rechtsformen der Medienunternehmen werden die wichtigsten Medienmärkte, ihre Produkte, die Produktionsprozesse und die marktüblichen Kosten- und Erlösstrukturen vorgestellt. Ein Überblick über die führenden Medienkonzerne schließt diesen Teil der Vorlesung ab. Teil vier der Vorlesung betrifft die Medienethik. Im Mittelpunkt stehen dabei der Deutsche Presserat und seine Publizistischen Grundsätze, der Pressekodex.

Die Lehrredaktion „Onlinejournalismus“ beschäftigt sich mit dem multimodularen Aufbau von Online-Texten und den wesentlichen Unterschieden zu einem Artikel in der Zeitung oder Zeitschrift. Auch dem Online-Special als Stilform wird besondere Beachtung geschenkt. Dann werden die Inhalte multimedial: Wie ist ein Podcast aufgebaut? Was unterscheidet Internet-TV von Fernsehen? Was sind Mikis und Audio-Slide-Shows? Welche Rolle spielt Web 2.0? Und was ist Augmented Reality? Als Hausaufgabe entwerfen die Studierenden ein Storyboard für einen Webauftritt. Dadurch sind sie in der Lage, die Internetpräsenz für ein Online-Medium aus journalistischer Sicht zu entwickeln. Außerdem wird über den Aufbau von Websites gesprochen, die beruflichen Möglichkeiten für Onliner und die technischen Grenzen. Selbstverständlich gehen die Teilnehmer in Diskussionen auch auf die aktuellen Entwicklungen in der Branche ein.

In der Übung "DTP" wird in Kleingruppen vor den jeweiligen Rechnern die Technik der computergestützten Gestaltung von Zeitungs- und Zeitschriftenseiten erlernt. Dabei werden zunächst die Grundlagen des Zeitungs- und Zeitschriftenlayouts sowie Quark Express als Layout-System und Photoshop als Bildbearbeitungssystem vorgestellt. Anschließend werden relevante Routineaufgaben vom Seitenentwurf über den Import von Texten, Bildern und Grafiken, den Seitenumbruch bis zur Produktion vorgestellt und eingeübt.

Alle Lehrveranstaltungen des Moduls 1a „Grundlagen des Journalismus I“ sind Pflichtlehrveranstaltungen und werden regelmäßig im Wintersemester für das 1. Semester angeboten.

Prüfungsformen: Studienleistung (benotet): Klausur (45 Min.) in der Vorlesung „Einführung in den Journalismus“. Modulprüfung: journalistische Arbeitsproben in der abschließenden Lehrredaktion „Onlinejournalismus“. Die Note der Modulprüfung geht mit dem Gewicht der Leistungspunkte dieses Moduls in die Endnote ein.
Semesterlage: 1. Semester
Leistungspunkte: 9 LP
Modulbeauftragter: Univ.-Prof. Dr. Volker Wolff

2. Modul 1b: Grundlagen des Journalismus II

ZeitungsständerGegenstand der Vorlesung „Print I: Grundlagen des Zeitungsjournalismus“ ist die Gestaltung von Zeitungen unter besonderer Berücksichtigung der relevanten Darstellungsformen des Agentur- und Zeitungsjournalismus. Ausgehend vom Nachrichtenbegriff der BBC werden zunächst die wesentlichen Nachrichtenfaktoren vorgestellt und diskutiert. Nach einer ausführlichen Darstellung von Recherchequellen und -strategien sowie der relevanten Interviewtechniken und -strategien einschließlich ihrer Rechtsfragen werden als journalistische Darstellungsformen die Zeitungs- und Agenturmeldung, der Zeitungsbericht, die Formen des Interviews, die Kommentarformen und die beiden Formen der Kritik in Aufbau, Inhalt und Sprache erarbeitet. Ferner werden Grundlagen und aktuelle Trends des Zeitungslayouts vorgestellt und diskutiert. Im letzten Abschnitt der Vorlesung werden die Zeitungsmärkte und ihre Entwicklung auch mit Blick auf Konsequenzen für die Zeitungs- und Artikelgestaltung besprochen.

Ergänzend zu der Vorlesung "Print I: Grundlagen des Zeitungsjournalismus" werden die Inhalte in zwei Lehrredaktionen „Grundlagen des Journalismus“ mit jeweils einer Gruppenstärke von 12 Studierenden unter realitätsnahen Bedingungen eingeübt. Dabei recherchieren, schreiben und redigieren die Studierenden alle in der Vorlesung vermittelten Darstellungsformen. Die Lehrredaktionen nehmen außerdem an Pressekonferenzen teil, besuchen Veranstaltungen und interviewen Gesprächspartner. Der jeweilige Zeitdruck entspricht dabei dem von Regionalzeitungen und Agenturen. Alle Arbeiten werden gründlich redigiert und besprochen. Hinzu kommen spezielle Recherche-, Interview- und Layoutübungen. Das Semester abschließend erstellen die Studierenden unter der engen Zeitvorgabe von etwa zehn Stunden die ersten beiden Seiten einer aktuellen Tageszeitung im Rheinischen Format.

Eine mehrtägige Exkursion im Rahmen der Lehrredaktion „Grundlagen des Journalismus“ gibt Einblicke in die Praxis des (Hauptstadt-)Journalismus.

Alle Lehrveranstaltungen des Moduls 1b „Grundlagen des Journalismus II“ sind Pflichtlehrveranstaltungen und werden regelmäßig im Wintersemester für das 1. Semester angeboten.

Prüfungsformen: Studienleistung (benotet): Klausur (45 Min.) in der Vorlesung „Print I: Grundlagen des Zeitungsjournalismus“. Modulprüfung: journalistische Arbeitsproben in der abschließenden Lehrredaktion „Grundlagen des Journalismus“. Die Note der Modulprüfung geht mit dem Gewicht der Leistungspunkte dieses Moduls in die Endnote ein.
Leistungspunkte: 13 LP
Semesterlage: 1. Semester
Modulbeauftragter: Univ.-Prof. Dr. Volker Wolff

3. Modul 2: Printjournalismus

Kamera und MikrofonGegenstand der Vorlesung „Print II: Grundlagen des Zeitschriftenjournalismus“ ist der Zeitschriftenjournalismus unter besonderer Berücksichtigung der relevanten Darstellungsformen. Dies sind die Magazinmeldung, der Magazinbericht, das Feature, die Reportage, das Portrait sowie der Serviceartikel. Diese Darstellungsformen werden zunehmend auch in Zeitungen verwendet. Recherche, Aufbau und Schreibe werden ausführlich besprochen. In einem weiteren Abschnitt der Vorlesung werden die Grundlagen sowie aktuelle Trends des Zeitschriftenlayouts vorgestellt. Die Analyse der relevanten Zeitschriftenmärkte und ihrer aktuellen Entwicklung bildet den Abschluss der Vorlesung.

Ergänzend zur Vorlesung „Print II: Grundlagen des Zeitschriftenjournalismus“ wird parallel in zwei Lehrredaktionen „Print I: Grundlagen des Zeitschriftenjournalismus“ das Erstellen von Zeitschriftentexten unter realitätsnahen Bedingungen geübt. Dabei recherchieren, schreiben und redigieren die Studierenden alle vorgestellten Darstellungsformen. Das sind die Magazinmeldung, der Magazinbericht, das Feature, die Reportage, das Portrait sowie der Serviceartikel. Die Lehrredaktionen nehmen dazu auch an Pressekonferenzen teil, besuchen Veranstaltungen und interviewen Gesprächspartner. Ferner werden die Konfektionierung von Magazinstrecken sowie die Grundlagen der Heftgestaltung und der Leserführung eingeübt. Das Semester abschließend erstellen die Lehrredaktionen selbständig an drei Arbeitstagen ein Magazin mit dem Umfang von etwa 24 Seiten.

Die Vorlesung „Print II: Grundlagen des Zeitschriftenjournalismus“ und die Lehrredaktion „Print I: Grundlagen des Zeitschriftenjournalismus“ werden in jedem Sommersemester für das 2. Semester angeboten. Die Vorlesungen „Print I: Grundlagen des Zeitungsjournalismus“ und „Print II: Grundlagen des Zeitschriftenjournalismus" bauen aufeinander auf. Die Lehrredaktion „Print I: Grundlagen des Zeitschriftenjournalismus" baut auf der Lehrredaktion des Moduls Ib „Grundlagen des Journalismus" auf. Alle Lehrveranstaltungen des Moduls 2 sind Pflichtlehrveranstaltungen.

Prüfungsformen: Studienleistung (benotet): Klausur (45 Min.) in der Vorlesung „Print II: Grundlagen des Zeitschriftenjournalismus“. Modulprüfung: journalistische Arbeitsproben in der abschließenden Lehrredaktion „Print I: Grundlagen des Zeitschriftenjournalismus“. Die Note der Modulprüfung geht mit dem Gewicht der Leistungspunkte dieses Moduls in die Endnote ein.
Leistungspunkte: 11 LP
Semesterlage: 2. Semester
Modulbeauftragter: Univ.-Prof. Dr. Volker Wolff

4. Modul 3: Fernsehjournalismus

Regler RadiostudioDie Vorlesung „Einführung in den Fernsehjournalismus“ gibt einen Überblick über die zeichen-, kommunikations- und medientheoretischen Grundlagen des Fernsehjournalismus und bietet einen Einblick in die praktische Arbeit des Fernsehjournalismus. Im Mittelpunkt stehen die medialen Darstellungsmittel und Produktionstechniken des Fernsehens (wie Kamera, Schnitt, Ton, Sprache, Buch) und die verschiedenen Darstellungs- und Sendeformen des Fernsehjournalismus (wie Filmbericht, Reportage, Feature Dokumentation, Serviceformate Gesprächsendungen und Live-Übertragungen).

Die Lehrredaktion „Fernsehjournalismus I“ bietet eine praktische Einführung in die Arbeit des Fernsehjournalismus. Dabei will sie ausgehend vom Konzept des Videojournalisten die grundlegenden Kenntnisse und Fähigkeiten einüben, auf denen die verschiedenen Arbeitsfelder im Fernsehen aufbauen. Dies sind: 1. Technik: Kameraführung und Tonaufnahme bei einfachen Filmproduktionen. AVID-Schnitt einfacher Beiträge. 2. Filmproduktion: Gestaltung und Produktion eines Magazinbeitrages. 3. Sprechfernsehen: Sicheres Auftreten vor der Kamera. Das Programm der Lehrredaktion setzt sich zusammen aus: Gruppensitzungen, Einführungsveranstaltungen in die Kamera-, Ton- und Schnitttechnik, praktischen Arbeiten und Workshops zum Training des Textens und der Interviewführung.

In der Lehrredaktion "Fernsehjournalismus II" werden die in der Lehrredaktion "Fernsehjournalismus I" vermittelten fernsehjournalistischen Kenntnisse vertieft und weiter entwickelt.

Die Vorlesung „Einführung in den Fernsehjournalismus“ und die Lehrredaktion „Fernsehjournalismus I“ werden in jedem Wintersemester für das 3. Fachsemester angeboten, die Lehrredaktion „Fernsehjournalismus II“ wird in jedem Sommerse-mester für das 4. Fachsemester angeboten. Die Lehrredaktion „Fernsehjournalismus II“ setzt die Teilnahme an der Vorlesung „Einführung in den Fernsehjournalismus“ und an der Lehrredaktion „Fernsehjournalismus I“ voraus. Alle Lehrveranstaltungen des Moduls 3 „Fernsehjournalismus“ sind Pflichtlehrveranstaltungen.

Prüfungsformen: Studienleistungen (benotet): Klausur (45 Min.) in der Vorlesung „Einführung in den Fernsehjournalismus“, Arbeitsproben in der Lehrredaktion "Fernsehjournalismus I". Modulprüfung: journalistische Arbeitsproben in der abschließenden Lehrredaktion „Fernsehjournalismus II“. Die Note der Modulprüfung geht mit dem Gewicht der Leistungspunkte dieses Moduls in die Endnote ein.
Leistungspunkte: 15 LP
Semesterlage: 3. und 4. Semester
Modulbeauftragter: Univ.-Prof. Dr. Karl N. Renner

5. Modul 4: Radiojournalismus

Studierende auf dem CampusIm Rahmen der Übung „Sprechtraining“ wird an den funktionalen Voraussetzungen für eine gute sprecherische Leistung gearbeitet. Hierzu zählen insbesondere eine gesunde Atemführung, das Sprechen in der persönlichen Sprechstimmlage sowie eine saubere und prägnante Artikulation unter Berücksichtigung der deutschen Hochlautung. Ein zweiter Schwerpunkt des Trainings ist die sichere Präsentation journalistischer Formate. Die Wahrnehmung eines Textes nur über das Ohr folgt bestimmten Mustern. Diese werden u.a. geprägt von Satzbau und Wortwahl, von Stimmmodulation und Betonung. Hörergerechtes Texten und Lesen von Nachrichten unterliegt klaren und damit erlernbaren Regeln. RedakteurInnen am Mikrofon, die diese Regeln beherrschen, erreichen ihre Hörer besser. Das Training führt die StudentInnen an Beispielen aus ihrer eigenen journalistischen Praxis und mit zielführenden Übungen in diese Regeln ein. Es geht darum, das eigene stimmliche und sprecherische Profil so weiterzuentwickeln, dass aus Informationen auch tatsächlich Nachrichten werden.

Im Mittelpunkt der Lehrredaktion „Radiojournalismus I“ stehen die häufigsten Vermittlungsformen im Radio: Umfrage, Aufsager, Bericht, O-Ton-Bericht, Reportage und die Radio-Nachrichten. Sie werden theoretisch erarbeitet und anschließend praktisch eingeübt. Dafür wird mit den technischen Voraussetzungen der Arbeit beim Hörfunk vertraut gemacht: Wie bediene ich Mikrofon und Recorder? Wie bearbeite ich die Aufnahmen mit dem digitalen Schnittprogramm? Wie produziere ich "gebaute Beiträge"? In vielen praktischen Übungen - auch unter Live-Bedingungen - wird den Studierenden das Medium "Radio" nahegebracht. Wie schreibt man fürs Hören, wie wird ein Radiotext gesprochen, wie frei formuliert - all das wird ebenso gelehrt wie die spezifischen Anforderungen der Arbeit beim Radio im Vergleich zum Fernsehen und den Printmedien. Der Praxisbezug wird durch Redaktionsbesuche und den Kontakt zu erfahrenen Radiomachern verstärkt. Dabei stehen die aktuellen Entwicklungen und die Arbeitsmöglichkeiten beim Hörfunk auf dem Programm.

In der Lehrredaktion „Radiojournalismus II“ stehen freies Sprechen, Reportage, Moderation und die Sendungsformen Kompaktsendung, Magazin und Radio-Feature im Vordergrund. Dabei geht es vor allem darum, den für gutes Radio wichtigen kreativen Umgang mit Tönen, Text, Atmo und Musik einzuüben. Die im ersten Semester bereits kennengelernten speziellen Hörfunk-Techniken, wie etwa Interview und O-Ton-Bericht, werden vertieft unterrichtet. Dabei wird auf die Stärken des Einzelnen eingegangen, so dass die Studierenden die Möglichkeit bekommen, sich zu spezialisieren und den von ihnen gewählten Bereich intensiver einzuüben. Im Kurs von Frau Schamari wird es im zweiten Radiosemester noch um das Interview und die Hörfunk-Nachrichten gehen - während die Kompaktsendung und die Reportage bereits im ersten Radiosemester behandelt wurden. Hinzu kommt eine ausführliche Einführung in die Programmplanung und Produktion einer Hörfunkwelle. Gestaltungskriterien werden herausgearbeitet. Die Studierenden lernen die konkreten Anforderungen in öffentlich-rechtlichen sowie privaten Hörfunksendern kennen. Bei radiointeressierten Studierenden sollen durch diese Lehrredaktion die Voraussetzungen für eine anschließende freie Mitarbeit bei einem Hörfunksender geschaffen werden.

Eine mehrtägige Exkursion im Rahmen der Lehrredaktion „Radiojournalismus II“ gibt Einblicke in die Praxis des Radiojournalismus.

Die Lehrredaktion „Radiojournalismus I“ und die Übung „Sprechtraining“ werden in jedem Sommersemester für das 2. Fachsemester angeboten, die Lehrredaktion „Radiojournalismus II“ mit Exkursion wird in jedem Wintersemester für das 3. Fachsemester angeboten. Die Lehrredaktionen "Radiojournalismus I" und "Radiojournalismus II" bauen aufeinander auf, die Lehrredaktion „Radiojournalismus II“ setzt die Teilnahme an der Lehrredaktion „Radiojournalismus I“ voraus. Alle Lehrveranstaltungen des Moduls 4 „Radiojournalismus“ sind Pflichtlehrveranstaltungen.

Prüfungsformen: Studienleistung (benotet): Arbeitsproben in der Lehrredaktion "Radiojournalismus I". Modulprüfung: journalistische Arbeitsproben in der abschließenden Lehrredaktion „Radiojournalismus II“. Die Note der Modulprüfung geht mit dem Gewicht der Leistungspunkte dieses Moduls in die Endnote ein.
Leistungspunkte: 16 LP
Semesterlage: 2. und 3. Semester
Modulbeauftragter: Prof. Axel Buchholz

 

6. Modul 5: Multimedia

Die Übung „Sprechtraining“ vermittelt die Beherrschung von Sprechtechniken mit vertieften Sprech- und Moderationsübungen.

Die Übung „Analyse journalistischer Fernsehbeiträge“ vermittelt die theoretischen und methodischen Grundlagen der Analyse von Fernsehbeiträgen.

In der Lehrredaktion „Multimedia“ wird das multimediale Arbeiten u.a. bei der Produktion eines Multimediamagazins eingeübt. Die Lehrredaktion vermittelt Kenntnisse der multimedialen Umsetzung von Themen mit hoher journalistischer Qualität (Crossmedia) sowie von Crossmediastrategien und -techniken, Onlinestrategien, Webstatistik, Userverhalten, Videojournalismus und zielgruppenbezogener Recherche.

Die Übungen „Sprechtraining“ und „Analyse journalistischer Fernsehbeiträge“ werden in jedem Wintersemester für das 3. Fachsemester angeboten, die Lehrredaktion „Multimedia“ wird in jedem Sommersemester für das 4. Fachsemester angeboten. Die Lehrredaktion „Multimedia“ setzt den erfolgreichen Abschluss der Lehrredaktionen „Grundlagen des Journalismus“, „Print !: Grundlagen des Zeitschriftenjournalismus“, „Radiojournalismus I“ und Fernsehjournalismus I“ voraus. Alle Lehrveranstaltungen des Moduls 5 „Multimedia“ sind Pflichtlehrveranstaltungen.

Prüfungsformen: Studienleistung (benotet): Arbeitsproben in der Übung „Analyse journalistischer Fernsehbeiträge“. Modulprüfung: Journalistische Arbeitsproben in der abschließenden Lehrredaktion „Multimedia“. Die Note der Modulprüfung geht mit dem Gewicht der Leistungspunkte dieses Moduls in die Endnote ein.
Leistungspunkte: 10 LP
Semesterlage: 3. und 4. Semester
Modulbeauftragter: Univ.-Prof. Dr. Volker Wolff

7. Modul 6a: Publizistik

Die Vorlesung „Einführung in die Publizistikwissenschaft“ vermittelt grundlegende publizistikwissenschaftliche Theorien und Forschungsmethoden sowie grundlegende Kenntnisse des Mediensystems und der Theorien des Journalismus.

Die Vorlesung „Medienrecht I“ behandelt Grundfragen des Presse- und Medienrechts und vermittelt Kenntnisse der Grundbegriffe des Medienrechts, der Besonderheiten des dualen Rundfunksystems sowie dessen verfassungsrechtlicher Grundlagen und der unterschiedlichen Landespressegesetze.

Die Vorlesung „Medienmärkte" behandelt die theoretischen Grundlagen der Medienwirtschaft, gibt Einblick in die Fragestellungen der verschiedenen Medienmärkte und vermittelt Grundlagen, Fragestellungen und Erkenntnisstand der Medienwirtschaft auf den Sektoren Presse (Zeitungen, Zeitschriften) und Rundfunk (Hörfunk, Fernsehen).

Die Vorlesung „Einführung in die Publizistikwissenschaft" wird vom Bachelorstudiengang Publizistik in jedem Wintersemester und die Vorlesung „Medienrecht I“ in jedem Sommersemester angeboten. Die Vorlesung „Medienmärkte“ wird vom Masterstudiengang Kommunikationswissenschaft in jedem Sommersemester angeboten.

Gemäß § 6 Absatz 4 der Prüfungsordnung sind von Absolventen des BA Publizistik in Absprache mit der oder dem Vor-sitzenden des Prüfungsausschusses andere als die oben genannten Lehrveranstaltungen des BA Publizistik zu belegen.

Prüfungsformen: Modulprüfung: Klausur in der Vorlesung „Einführung in die Publizistikwissenschaft" (60 Min.). Die Note der Modulprüfung geht mit dem Gewicht der Leistungspunkte dieses Moduls in die Endnote ein.
Leistungspunkte: 9 LP
Semesterlage: 1. und 2. Semester
Modulbeauftragter: Univ.-Prof. Dr. Karl N. Renner

8. Modul 6b: Medienwissenschaften

Das Modul 6b „Medienwissenschaften“ umfasst drei Vorlesungen aus den Studiengängen Filmwissenschaft, Theaterwissenschaft und Publizistik nach Wahl (Wahlpflichtbereich). In diesen müssen insgesamt 6 Leistungspunkte erworben werden.

Die Vorlesungen geben einen Überblick über die Film- und Fernsehgeschichte, über theoretische Konzepte und Interpretationsmethoden der Filmwissenschaft und die kulturelle Bedeutung einzelner Filme, Genres und Epochen (Filmwissenschaft), einen Überblick über Geschichte, Ästhetik und Theorie des Theaters, die kulturellen, gesellschaftlichen und institutionellen Entstehungs- und Wirkungsbedingungen vergangener und gegenwärtiger Theaterformen sowie Theatralität, Inszenierung und Öffentlichkeitscharakter performativer Ereignisse (Theaterwissenschaft) sowie grundlegende publizistikwissenschaftliche Theorien und Forschungsmethoden (Publizistik).

Lehrveranstaltungen des Moduls 6b „Medienwissenschaften“ werden in jedem Semester angeboten.

Prüfungsformen: keine. Die Leistungen in den Vorlesungen des Moduls 6b werden nicht benotet. Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten ist die regelmäßige Teilnahme.
Leistungspunkte: 9 LP
Semesterlage: 1./2. Semester
Modulbeauftragter: Univ.-Prof. Dr. Karl N. Renner

9. Modul 7: Redaktionspraktika

Modul 7 umfasst zwei externe Redaktionspraktika von jeweils mindestens 6 Wochen Dauer. Die Redaktionspraktika dienen dem Kennenlernen der Arbeitspraxis in Redaktionen und Produktionsteams sowie dem Erproben der erlernten Kenntnisse in der Berufspraxis. Praktikanten werden in der Regel in die redaktionellen Abläufe eingebunden. Sie machen Themenvorschläge, recherchieren und schreiben bzw. produzieren eigene Beiträge. Abhängig vom jeweiligen Ausbildungsstand sind Praktika bei Nachrichtenagenturen, Zeitungs- und Zeitschriftenredaktionen, Onlineredaktion, Radio- und Fernsehredaktionen vorgesehen. Besonderer Wert wird solchen Redaktionstätigkeiten beigemessen, bei denen Informationen nicht nur verarbeitet, sondern auch recherchiert werden müssen.

Das Journalistische Seminar vermittelt in der vorlesungsfreien Zeit kontinuierlich Redaktionspraktika.

Prüfungsformen: Studienleistung (unbenotet): Praktikumsbericht. Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten sind Praktikumsbestätigung und Praktikumsbericht. Die Leistungen in den Praktika werden nicht benotet.
Leistungspunkte: 12 LP
Semesterlage: 3. und 4. Semester
Modulbeauftragter: Dr. Thomas Hartmann

10. Modul 8: Masterprüfung

Die Masterarbeit ist eine praxisorientierte Prüfungsarbeit. Sie besteht aus zwei Teilen. Den ersten Teil bildet das Journalistische Kolloquium, eine Veranstaltung zur methodischen und inhaltlichen Vorbereitung und Begleitung des zweiten Teils der Masterarbeit, der journalistischen Hausarbeit. Im Journalistischen Kolloquium werden aktuelle Fragen des Journalismus sowie der Medien und ihrer Märkte mit Gästen aus der Berufspraxis diskutiert und die journalistische Hausarbeit inhaltlich und methodisch vorbereitet und begleitet. Der zweite Teil der Masterarbeit, die journalistische Hausarbeit, besteht aus einer wissenschaftlichen Diskussion (u.a. Darstellungsform, Zielgruppe, Rechercheplan) und einer journalistischen Bearbeitung eines Themas für Print, Radio oder Fernsehen. Die Themenfindung orientiert sich an den Anforderungen des Berufsfeldes des Journalisten, die Themenvergabe findet in der zweiten Hälfte der Vorlesungszeit des 4. Semesters statt.

Prüfungsformen: Modulprüfung: Journalistische Hausarbeit (Bearbeitungszeit 8 Wochen, benotet). Die Note der Masterarbeit geht mit dem Gewicht der Leistungspunkte dieses Moduls in die Endnote ein.
Leistungspunkte: 16 LP
Semesterlage: 4. Semester
Modulbeauftragter: Univ.-Prof. Dr. Karl-Nikolaus Renner